Akademist:innen 2026

Portrait der Cellistin Franka Bokuniewicz, Teilnehmende der Festivalakademie der Musikfestspiele Schwaben 2026

© Ira Decker

Franka Bokuniewicz

Franka Bokuniewicz erhielt, noch nicht ganz fünf Jahre alt, bereits ihren ersten Unterricht am Violoncello. Seither wird die junge Künstlerin von Isabelle Exbrayat-Jean an der Clara-Schumann-Musikschule ihrer Heimatstadt Düsseldorf ausgebildet. Sie ist mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ und wurde für ihre herausragenden Leistungen beim Bundeswettbewerb mit einem ersten Preis in der Kategorie „Besondere Besetzung: Neue Musik“ ausgezeichnet. Ihr Können erweitert und vertieft Franka unter anderem bei Meisterkursen bei Prof. Tomasz Strahl und Zuzanna Sosnowska. Besonders am Herzen liegt ihr das Ensemblespiel. Als Kammermusikerin kann sie bereits auf einen umfangreichen Erfahrungsschatz in unterschiedlichen Ensembles zurückgreifen und wird seit 2025 vom Kammermusikzentrum NRW gefördert.

Portrait der Cellistin Rebecca Falk, Teilnehmende der Festivalakademie der Musikfestspiele Schwaben 2026

© Julia Baier

Rebecca Falk

Rebecca Falk wurde in Freiburg geboren und studierte zunächst als Jungstudentin Cello und Klavier an der Musikhochschule Freiburg. Ab 2017 studierte sie Prof. Troels Svane Cello an der Musikhochschule Lübeck. Nach ihrem Masterstudium bei Prof. Peter Bruns in Leipzig setzt sie nun ihr Konzertexamenstudium in Stuttgart bei Prof. Tristan Cornut fort. Von 2024-2026 war Rebecca Akademistin der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Rebecca Falk gewann zahlreiche Preise. Hervorzuheben ist ein Preis beim Carl Schroeder Wettbewerb, der Peter-Aab-Jugendmusikpreis, zahlreiche Sonderpreise bei WESPE und vier erste Bundespreise bei Jugend musiziert. Hier wurde ihr gemeinsam mit dem Pianisten Viktor Soos 2015 der Eduard Söringpreis von der Deutschen Stiftung Musikleben verliehen.

Portrait des Cellisten Thadeus Henschel, Teilnehmender der Festivalakademie der Musikfestspiele Schwaben 2026

© privat

Thadeus Henschel

Thadeus Henschel begann mit sechs Jahren Violoncello zu spielen und erhielt Unterricht an der Augsburger Musikschule bei Martin Koppold. Seit 2022 nimmt er Unterricht beim ehemaligen Solocellisten der Bayerischen Staatsoper, Peter Wöpke. Er nahm aktiv an Meisterkursen teil bei Prof. Florian Eggner (Allegro Vivo Sommerakademie in Horn b. Wien), Clemens Weigel (stellv. Solocellist des Münchner Gärtnerplatztheaters) und erhielt Unterricht u.a. von Prof. Edvard King und Prof. Hyun-Jung Berger (Augsburg) sowie von Sascha Bagrintsev (Solocellist der Würth-Philharmoniker), oft auch bei Mathias Beyer-Karlshøi (Solocellist Dänischer Rundfunk). Thadeus Henschel ist Stimmführer im Schwäbischen Jugendsinfonieorchester und Mitglied im Orchester Collegia Musica Chiemgau. Bereits zwei Mal spielte er Cellokonzerte (Vivaldi und Saint-Saëns) als Solist mit Orchester und erlangte mehrmals 1. Preise beim Bayerischen Landeswettbewerb Jugend Musiziert.

Portrait der Cellistin Maximiliane Lorenz, Teilnehmende der Festivalakademie der Musikfestspiele Schwaben 2026

© rech & friends fotostudio, Leipzig

Maximiliane Lorenz

Maximiliane Lorenz, geboren 2003 in Rottweil, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Cellospiel. Nach ihrer Ausbildung an der Musikschule Rottweil setzte sie ihre musikalische Entwicklung im Jungstudium bei Prof. Mario De Secondi an der Hochschule für Musik Trossingen fort. Seit 2021 studiert sie erst im Bachelor und seit 2026 im Master an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, zunächst bei Prof. Peter Hörr und seit 2024 bei Prof. Peter Bruns.

Im Rahmen ihrer Ausbildung besuchte sie zahlreiche Meisterkurse, unter anderem bei Prof. Ulf Tischbirek und Prof. Peter Bruns. Bei „Jugend musiziert“ sowie dem Wettbewerb WESPE wurde sie mehrfach auf Bundesebene ausgezeichnet. Darüber hinaus widmet sie sich seit vielen Jahren intensiv der Kammermusik und sammelte umfangreiche Orchestererfahrung, unter anderem als langjähriges Mitglied des Landesjugendbarockorchesters Baden-Württemberg, wo sie auch solistisch auftrat. Darüber hinaus ist sie Mitbegründerin des Nils Gade Chamber Orchestra, eines jungen Kammerorchesters mit Sitz in Leipzig.

Portrait des Cellisten Aktio Marschik, Teilnehmender der Festivalakademie der Musikfestspiele Schwaben 2026

© David Aussenhofer

Aktio Marschik

Akito Marschik wurde 2004 in München geboren und begann 2012 mit dem Cellospiel. Nach seiner Ausbildung als Jungstudent bei Prof. Wen-Sinn Yang an der Hochschule für Musik und Theater München nahm er dort 2023 sein Bachelorstudium auf. Seit dem Sommersemester 2026 setzt er seine künstlerische Ausbildung in der Klasse von Prof. Julian Steckel fort. Wertvolle Impulse erhielt er unter anderem bei Meisterkursen von Frans Helmerson, Peter Bruns und Jens Peter Maintz. Als Solist konzertierte er bereits mit den Bad Reichenhaller Philharmonikern sowie der Württembergischen Philharmonie Reutlingen. Er ist 1. Bundespreisträger von „Jugend musiziert“ und wurde 2025 mit dem „Special Award“ beim Lions-Musikpreis sowie dem Förderpreis des Oberstdorfer Musiksommers ausgezeichnet. Akito Marschik war Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben sowie von MIMA/Adeko und ist seit Mai 2026 Stipendiat bei „Live Music Now“ München.

Portrait der Cellistin Alma Triller, Teilnehmende der Festivalakademie der Musikfestspiele Schwaben 2026

© Lutz Edelhoff

Alma Triller

Alma Triller studiert derzeit bei Prof. Jan Ickert in Frankfurt am Main im Bachelor. Zuvor war sie Schülerin bei Christian Strienz sowie später bei Anne-Christin Schwarz am Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach. Weitere Impulse erhielt sie u. a. von Johannes Moser, Antoaneta Emanuilova, Josef Schwab und Jakob Spahn. Alma Triller war Mitglied in der Deutschen Streicherphilharmonie. Dort trat sie auch in verschiedenen Kammermusikbesetzungen auf. Seit März 2026 ist sie Akademistin am Theater Erfurt.

Portrait der Cellistin Carla Ulmschneider, Teilnehmende der Festivalakademie der Musikfestspiele Schwaben 2026

© Foto Fabrik Stuttgart

Carla Ulmschneider

Carla Ulmschneider, geboren 2011, begann im Alter von drei Jahren mit dem Cellospiel. Ihren ersten Unterricht erhielt sie bei Lisa Neßling, seit 2021 wird sie von Giga Khelaia in Stuttgart unterrichtet. Parallel dazu erhält sie Klavierunterricht bei Romuald Noll. Bis 2026 wurde Carla bei „Jugend musiziert“ in den Kategorien Violoncello solo und Klavier solo mit ersten Preisen ausgezeichnet. Beim Bundeswettbewerb 2024 erhielt sie gemeinsam mit ihrer Schwester Anna Ulmschneider (Klavier) einen ersten Preis mit Höchstpunktzahl. Beim internationalen Showcase Competition New Jersey erhielt sie den dritten Preis, beim Tonkünstlerverband Baden-Württemberg wurde sie mehrfach mit einem ersten Preis ausgezeichnet. Ihre Ausbildung wird unter anderem durch Meisterkurse bei Prof. Stefan Fehlandt, Prof. Martin Funda oder Prof. Mario de Secondi ergänzt. Zuletzt wurde sie bei der Carl-Bechstein-Akademie von Prof. Troels Svane unterrichtet. Sie konzertierte im Schloss Friedrichsfelde Berlin, im Schloss Britz Berlin, in der Liederhalle Stuttgart, der Filderharmonie sowie als ausgewählte Bundespreisträgerin im Goldenen Saal des Neustädtischen Palais in Schwerin.