Musiker:innen 2026
© Nikolai Lund
Pablo Barragán, Klarinette
Der Klarinettist Pablo Barragán ist bekannt für seinen raffinierten Klang, gepaart mit hohem technischem Können und Bühnencharisma. Er erhielt seine Ausbildung am Konservatorium von Sevilla bei Antonio Salguero und bei Matthias Glander an der Fundación Barenboim-Said in Sevilla. Er ist unter anderem Gewinner des Prix Crédit Suisse Jeunes Solistes 2013. Pablo Barragán trat mit Orchestern wie dem Bruckner Orchester Linz, dem Janáček Philharmonic Orchestra, dem Franz Liszt Kammerorchester, dem Barcelona Symphony Orchestra, den Hamburger Symphonikern, dem Orquesta Sinfónica de Radio Televisión Española und der Slowakischen Philharmonie unter Dirigenten wie Anja Bihlmaier, István Várdai, Thomas Dausgaard, Daniel Raiskin, Zsolt Hamarund vielen anderen auf. Er konzertiert regelmäßig mit Musiker: innen wie Elena Bashkirova, Beatrice Rana, Kian Soltani, Yuliana Avdeeva, Emmanuel Pahud, dem Modigliani Quartett, dem Sitkovetsky Trio, dem Cremona Quartett und dem Schumann Quartett. Als Kammermusiker tritt er unter anderem in der Elbphilharmonie Hamburg, der Philharmonie Köln, dem Konzerthaus Dortmund, dem Rheingau Musik Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Classiche Forme, dem Martha Argerich Festival oder der Wigmore Hall London und der Tonhalle Zürich auf.
© Iris Wagner-Hoppe
Sophia Brommer, Sopran
Sophia Brommer erhielt ihre musikalische Ausbildung bei Gabriele Kaiser an der Hochschule für Musik und Theater München. Noch während ihres Studiums gab sie ihr Debüt als Fiordiligi am Prinzregententheater München und wurde darüber hinaus mit dem bayerischen Kunstförderpreis sowie dem Sonderpreis der Walter Kaminski Stiftung ausgezeichnet.
Es folgten Engagements an der Oper Graz, der Wiener Volksoper, am königlichen Opernhaus Kopenhagen, Staatstheater am Gärtnerplatz München, Staatstheater Wiesbaden, Staatstheater Augsburg, Staatstheater Saarbrücken sowie Konzert Theater St. Gallen.
2020 gab sie ihr Debüt als Rosalinde am Aalto-Theater Essen, gefolgt von ihrem Debüt als Lisa an der Wiener Volksoper. Darüber hinaus feierte sie große Erfolge mit Rollen wie Violetta, Mimi, Juliette, Magda, Liu, Donna Anna, Konstanze und Micaela. Mit der Partie der Rosalinde gastiert die Sopranistin in der aktuellen Saison am Landestheater Salzburg.
Mit ihrer Vielseitigkeit ist Sophia Brommer auch im Konzertfach gefragt. Zu ihren musikalischen Partnern zählen Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Friedrich Haider, Pietari Inkinen, Bernard Labadie, Ulf Schirmer, Jukka Pekka Saraste, Jonathan Nott und Dirk Kaftan.
In der aktuellen Spielzeit ist sie u.a. in Beethovens 9. Symphonie mit dem Prague Symphony Orchestra unter Tomas Brauner sowie den Bamberger Symphonikern unter Tarmo Peltokoski zu erleben. Einige Höhepunkte der letzten Jahre waren Brahms Requiem mit dem WDR Sinfonieorchester Köln unter Jukka Pekka Saraste oder ihr Debüt in der Elbphilharmonie mit der internationalen Bachakademie unter Hans-Christoph Rademann.
© Jens Rötzsch
Peter Bruns,
Violoncello
Peter Bruns zählt zu den führenden deutschen Cellisten. Solokonzerte und Recitals führten ihn in die renommiertesten Musikzentren sämtlicher Kontinente. Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Stilen und Epochen führte zu enger Zusammenarbeit mit namhaften Ensembles, etwa der Akademie für Alte Musik Berlin. Peter Bruns ist Solist bedeutender Orchester, z. B. auf Tourneen der Sächsischen Staatskapelle Dresden, des RAI-Sinfonieorchesters, des MDR-Sinfonieorchester und des Berliner Sinfonieorchesters. Er arbeitete u. a. mit Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Herbert Blomstedt, Colin Davis, Eliahu Inbal, Thierry Fischer, Christoph Prick, Marc Albrecht, Michail Jurowski und Bruno Weil zusammen. Er studierte bei Peter Vogler an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler". Von 1993-2000 war er einer der künstlerischen Leiter des Kammermusikfestivals Schloss Moritzburg. 1998 bis 2005 hatte er eine Professur für Violoncello an der Musikhochschule Dresden inne; seit 2005 ist er in gleicher Position an der Hochschule für Musik in Leipzig tätig.
Peter Bruns spielt auf einem Instrument von Carlo Tononi, Venedig 1730, das sich im Besitz des legendären spanischen Cellisten Pablo Casals befand.
© Andrej Grilc
Tobias Feldmann, Violine
Vom britischen Telegraph als eine „echte Entdeckung“ mit „entzückend, makelloser Lyrik“ gefeiert, gilt der deutsche Geiger Tobias Feldmann als eine der interessantesten musikalischen Persönlichkeiten seiner Generation.
Neben seinem Debüt bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall mit BBC Philharmonic im Jahre 2024 gehören für den Preisträger des Internationalen Königin Elisabeth- Wettbewerbs, des Deutschen Musikwettbewerbs und des Internationalen Joseph-Joachim-Violinwettbewerbs Auftritte mit weiteren international renommierten Klangkörpern wie dem Minnesota Orchestra, Konzerthausorchester Berlin, WDR Sinfonieorchester, der NDR Radiophilharmonie Hannover, Orquestra Simfònica de Barcelona, BBC Scottish Symphony, Helsinki Philharmonic, Ensemble Resonanz, Moscow State Symphony und Utah Symphony zu seinen Konzerthighlights.
Nach seiner Berufung auf eine Professur an die HfM Würzburg im Alter von nur 26 Jahren ist er seit dem Jahr 2022 Professor an der renommierten Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Auf Einladung der Berliner Philharmoniker ist er gelegentlich aushilfsweise als Erster Konzertmeister des Orchesters tätig.
Tobias Feldmann spielt auf einer Violine von Nicolò Gagliano, Neapel 1769.
© Sebastian Stipout
Goldmund Quartett
Das Goldmund Quartett begeistert weltweit mit Innerlichkeit, präziser Intonation und feinsinnigen Interpretationen klassischer wie zeitgenössischer Werke. In der Saison 2025/26 stehen eine große USA‑Tournee sowie Meisterkurse an der Tokyo University of the Arts auf dem Programm. Das Ensemble kehrt zu Festivals wie der Schubertiade Hohenems, dem Schleswig‑Holstein Musik Festival und dem Rheingau Musik Festival zurück und tritt u. a. mit Martynas Levickis, Raphaela Gromes und Sabine Meyer auf. Weitere Konzerte führen nach Frankfurt, Stuttgart, Leiden und Warschau. 2026 kuratiert das Quartett erneut sein Kammermusikfestival im Kloster Irsee. Die Zusammenarbeit mit Komponisten wie Kaan Bulak und Jörg Widmann unterstreicht ihr Engagement für zeitgenössische Musik. Auszeichnungen wie der Bayerische Kunstförderpreis, der Musikpreis der Jürgen Ponto‑Stiftung sowie Siege bei Wettbewerben in Wigmore Hall und Melbourne markieren ihren Weg.
Seit 2019 spielt das Quartett auf dem „Paganini‑Quartett“ von Antonio Stradivari.
© Lukas Beck
Maximilian Kromer,
Klavier
Maximilian Kromer zählt zu den vielseitigen Pianisten seiner Generation. Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er international, u. a. im Musikverein Wien, Konzerthaus Wien, bei der Mozartwoche Salzburg, dem Rheingau Musik Festival und dem Enescu Festival. Mit dem Gewinn des Internationalen Schubert-Wettbewerbs Dortmund 2025 gelang ihm der internationale Durchbruch. Im selben Jahr wurde er beim Internationalen Helmut Deutsch Liedwettbewerb Wien mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Zu den Höhepunkten der kommenden Spielzeiten zählen Konzerte mit der Orchestra Sinfonica di Milano, dem Matrix Orchester unter Emmanuel Tjeknavorian sowie ein Solorezital bei der Mozartwoche Salzburg 2027. Kammermusikalisch arbeitet er u. a. mit Ettore Pagano, Jeremias Fliedl und Fanny Fheodoroff. Kromer ist Gründer der Konzertreihe „Zögernights“ im House of Strauss in Wien und musiziert regelmäßig mit Künstlern wie Rolando Villazón, Daniel Müller-Schott, Timothy Ridout, Julian Rachlin, Julia Hagen und Michael Schade.
© Jakob Schmid
Takeo Sato,
Gitarre
Takeo Sato, regelmäßig als Solist und Dozent zu Gast bei internationalen Musikfestivals und Konzertreihen, ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe sowie des Sonderpreises des Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft des Saarlandes.
Ausgebildet wurde er an den Musikhochschulen Saarbrücken, Augsburg und dem Royal Conservatory Den Haag bei Prof. Ansgar Krause, Prof. Franz Halász und Prof. Zoran Dukic.
Seine Tätigkeit erstreckt sich über Mitwirkungen bei TV- und Rundfunkproduktionen für den SR und BR, Kammermusik-, Orchester- und Opernprojekte sowie Publikationen von eigenen Bearbeitungen (Verlag Chanterelle). Als Brand Ambassador steht er bei Hannabach Strings, Hercules Stands, Guitarlift sowie Hughes & Kettner unter Vertrag.
Takeo Sato doziert Gitarre, Kammermusik und Fachdidaktik an der Stella Vorarlberg Privathochschule für Musik und am Leopold Mozart College of Music der Universität Augsburg. Er ist Gründer und Veranstalter des Internationalen Gitarrenfestivals Augsburg und kuratiert die Münchner Gitarrenkonzerte in der Pasinger Fabrik.
© Marco Boggreve
Baiba Skride,
Violine
Baiba Skrides natürliche Herangehensweise an das Musizieren hat sie bei vielen der renommiertesten Dirigenten und Orchester weltweit beliebt gemacht. Sie tritt regelmäßig mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Boston Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Concertgebouw Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestre de Paris, dem London Symphony Orchestra, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, dem Oslo Philharmonic Orchestra, dem Sydney Symphony Orchestra und dem NHK Symphony Orchestra auf.
Sie arbeitet eng mit Dirigenten wie Marin Alsop, Christoph Eschenbach, Edward Gardner, Susanna Mälkki, Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin, Andrés Orozco-Estrada, Santtu-Matias Rouvali, Dima Slobodeniouk, John Storgårds, Juraj Valčuha und Kazuki Yamada zusammen.
Zu den bevorstehenden Höhepunkten für Baiba Skride zählen ihre Rückkehr zum Houston Symphony Orchestra, um Brittens Violinkonzert unter der Leitung von Juraj Valčuha aufzuführen, zum Trondheim Symphony Orchestra unter Tabita Berglund und zum National Symphony Orchestra of Ireland. Außerdem geht sie mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra und Kazuki Yamada auf Tournee.
Zu den jüngsten Höhepunkten zählen von der Kritik gefeierte Aufführungen von Schostakowitschs Violinkonzerten mit dem Boston Symphony Orchestra unter Andris Nelsons sowie mit dem Gewandhausorchester im Rahmen des ersten Schostakowitsch-Festivals in Leipzig.
In den letzten Spielzeiten kehrte sie erfolgreich zum Philharmonia Orchestra, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, den Dresdner Philharmonikern und dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra zurück. In Nordamerika ist Skride häufig Gast bei großen Orchestern wie dem New York Philharmonic, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem San Francisco Symphony Orchestra, dem Houston Symphony Orchestra, dem Utah Symphony Orchestra und dem Baltimore Symphony Orchestra.
© Bruno Tenschert
Jakob Stepp,
Violoncello
Jakob Stepps durchdachte, feinfühlige Phrasierung und sein ausgeprägtes musikalisches Gespür, mit dem er stets das Gesamtwerk im Blick behält, machen ihn zu einem gefragten Kammermusiker, Solisten, Orchestermusiker und Dozenten. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe und war Stipendiat verschiedener Stiftungen. Seine Ausbildung erhielt er bei Heinrich Schiff, Julian Steckel, Martin Ostertag und Peter Bruns; prägende Impulse sammelte er zudem als Stipendiat der Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker bei Ludwig Quandt.
Als Kammermusiker konzertiert er mit renommierten Künstler:innen wie Tobias Feldmann, Noa Wildschut, Boris Kusnezow, Emmanuel Tjeknavorian und Veriko Tchumburidze und ist regelmäßig Gast bedeutender Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Yeosu International Music Festival und dem Rheingau Musik Festival. Er wird regelmäßig als Solocellist bedeutender Orchester wie unter anderem dem Beethoven Orchester Bonn, dem Münchener Kammerorchester oder dem Residentie Orkest engagiert. Solistisch konzertierte Jakob Stepp unter Dirigent:innen wie Ton Koopman, Christian Zacharias, Rasmus Baumann und Elizabeth Wallfisch mit Klangkörpern wie dem Orchester der Karajan Akademie, dem Stuttgarter Kammerorchester, der Bayerischen Kammerphilharmonie oder Budapest Strings.
Neben seiner Konzerttätigkeit ist er künstlerischer Leiter des Montecastelli Chamber Music Festivals in Italien, das er 2015 gemeinsam mit Heinrich Schiff gründete. Seit 2026 ist er künstlerischer Leiter der Musikfestspiele Schwaben. Außerdem unterrichtet er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover Violoncello sowie Orchesterstudien und ist als Dozent international gefragt.
© Arnaud Ele
Julian Steckel,
Violoncello
Julian Steckel zählt zu den prägenden Cellisten seiner Generation. Seine Interpretationen verbinden analytische Klarheit mit großer emotionaler Offenheit; er spielt mit einer Natürlichkeit, die technische Grenzen mühelos hinter sich lässt. Nach dem Gewinn des ARD‑Musikwettbewerbs 2010 begann eine internationale Karriere, die ihn zu Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de Paris und den Sankt Petersburger Philharmonikern führte. Er arbeitete mit Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Valery Gergiev, Jakub Hrůša, Lahav Shani und Christian Zacharias.
Als Kammermusiker musizierte Steckel mit Partner:innen wie Janine Jansen, Christian Tetzlaff, Vilde Frang, Antoine Tamestit, Elisabeth Leonskaja und dem Modigliani‑, Armida‑ und Ébène‑Quartett. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er von seinen Lehrern Ulrich Voss, Gustav Rivinius, Boris Pergamenschikow, Heinrich Schiff und Antje Weithaas.
In der Saison 2022/23 gastierte er u. a. beim Residentie Orkest, der Jenaer Philharmonie und dem Tokyo Philharmonic Orchestra; 2024 folgen Debüts mit dem Israel Philharmonic Orchestra und dem Yomiuri Orchestra Tokyo. Neben seiner Konzerttätigkeit ist Steckel Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater München.

