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Julian Steckel, Violoncello

  • Rokokosaal der Regierung von Schwaben, Augsburg 10 Fronhof Augsburg, Bayern, 86152 Deutschland (Karte)

© Arnaud Ele

Programm

Johann Sebastian Bach
Suite Nr. 3 C-Dur BWV 1009

Witold Lutosławski
Sacher-Variationen

Johann Sebastian Bach
Suite Nr. 4 Es-Dur BWV 1010

Pause

Zoltán Kodály
Sonate für Violoncello solo op. 8

 

Einlass & Auftakt

Einlass ist eine halbe Stunde vor Konzertbeginn. Zu Beginn stellt sich Florian Wagner (Akkordeon), Stipendiat von Live Music Now Augsburg, mit einem kurzen Beitrag vor.

Was erwartet Sie bei diesem Konzert?

Julian Steckel ist ein Ausnahmetalent. Dem vielfach ausgezeichneten Cellisten gelingt es, bereits mit dem ersten Ton sein Publikum zu fesseln. Will man sein Spiel beschreiben, gelangt man an Grenzen: Es ist technisch perfekt, durchdacht und dennoch mutig; es wirkt nie verkopft, sondern stets frei. Jede Interpretation ist ein Erlebnis und sucht ihresgleichen.

Im Rahmen der Musikfestspiele Schwaben haben Sie die seltene Gelegenheit, Julian Steckel in einem besonders intimen Format zu erleben: solo und – verglichen mit den großen Sälen, in denen er üblicherweise auftritt – in einem kleinen (aber feinen) Saal.

Das Programm ist hoch anspruchsvoll, verliert dabei jedoch nicht an Unterhaltungswert. Mit Kodálys Solosonate für Violoncello steht ein großes, virtuoses Werk im Mittelpunkt des Programms, das in Julian Steckels Interpretation besondere Strahlkraft entfaltet: Es fesselt, überrascht, baut weite Spannungsbögen – und macht schlicht Lust zuzuhören.

Biografie

Julian Steckel zählt zu den prägenden Cellisten seiner Generation. Seine Interpretationen verbinden analytische Klarheit mit großer emotionaler Offenheit; er spielt mit einer Natürlichkeit, die technische Grenzen mühelos hinter sich lässt. Nach dem Gewinn des ARD‑Musikwettbewerbs 2010 begann eine internationale Karriere, die ihn zu Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de Paris und den Sankt Petersburger Philharmonikern führte. Er arbeitete mit Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Valery Gergiev, Jakub Hrůša, Lahav Shani und Christian Zacharias.

Als Kammermusiker musizierte Steckel mit Partner:innen wie Janine Jansen, Christian Tetzlaff, Vilde Frang, Antoine Tamestit, Elisabeth Leonskaja und dem Modigliani‑, Armida‑ und Ébène‑Quartett. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er von seinen Lehrern Ulrich Voss, Gustav Rivinius, Boris Pergamenschikow, Heinrich Schiff und Antje Weithaas.

In der Saison 2022/23 gastierte er u. a. beim Residentie Orkest, der Jenaer Philharmonie und dem Tokyo Philharmonic Orchestra; 2024 folgten Debüts mit dem Israel Philharmonic Orchestra und dem Yomiuri Orchestra Tokyo. Neben seiner Konzerttätigkeit ist Steckel Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater München.

Julian Steckel spielt ein Cello von Francesco Rugeri (Cremona, 1695).

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25. September

Sophia Brommer, Takeo Sato, Jakob Stepp

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7. Oktober

Baiba Skride, Pablo Barragán, Jakob Stepp, Maximilian Kromer